FAQs Faltenunterspritzung – Die wichtigsten Antworten zur Faltenbehandlung

Bei der Behandlung von Falten mithilfe von Fillern, der sogenannten Faltenunterspritzung, gibt es eine Reihe von Fragen, die uns häufig gestellt werden. Hier beantworten wir all diese. Einen weiteren Überblick über andere Möglichkeiten zur Faltenbehandlung finden Sie auf unserer Übersichtsseite zu nichtchirurgischen Behandlungen gegen Falten.

Wie wirkt eine Faltenunterspritzung?

Bei einer Faltenunterspritzung werden verschwundene Depots an Hyaluronsäure, etwa in Gesicht oder am Hals, wieder aufgefüllt. Durch dieses Auffüllen oder Aufpolstern entsteht wieder ein frischer Eindruck, da die Hyaluronsäure Flüssigkeit bindet.

Warum wird Hyaluronsäure zur Faltenunterspritzung verwendet?

Hyaluronsäure ist der Faltenfiller, der schon am längsten eingesetzt wird. Er ist sehr gut verträglich, da Hyaluronsäure zur Bindung von Flüssigkeit auch vom eigenen Körper gebildet wird. Hyaluronsäure, die in der Medizin eingesetzt wird, ist ein klinisch hergestelltes Produkt, sodass es keine allergischen Reaktionen oder Abstoßungen gibt.

Warum kann Botox Hyaluron nicht ersetzen?

Botox hat eine andere Wirkung als Hyaluron – es wird zur Nervenentspannung eingesetzt. Hyaluron hat im Unterschied dazu eine auffüllende und stützende Funktion. Je nach Art und Sitz der Falten kann es also notwendig sein, beide Materialien zusammen einzusetzen.

Was sind die Kosten einer Faltenunterspritzung?

Eine Faltenunterspritzung ist ab 350 € erhältlich. Je nach Indikation und individueller Behandlung sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Was ist vor einer Faltenunterspritzung zu beachten?

Vor einer Behandlung sollten blutverdünnende Medikamente (etwa Aspirin, Ibuprofen) mehrere Tage lang abgesetzt werden, da diese die Bildung von blauen Flecken begünstigen können. Auch auf das Rauchen und Sonnenbäder sollten Sie einige Zeit davor verzichten.

Wie lange dauert eine Faltenunterspritzung?

Wie lang die konkrete Behandlung dauert, ist von der zu behandelnden Region abhängig. Üblicherweise dauert die eigentliche Behandlung zwischen 10 und 30 Minuten, doch Sie sollten auf jeden Fall rund eine Stunde einplanen: So gibt es eine kurze Vorbesprechung und wenn schmerzbetäubende Cremen auf die zu behandelnde Region aufgetragen werden, dauert es rund 20 Minuten, bis diese wirken.

Ist eine Faltenunterspritzung schmerzhaft?

Nein, da zuvor betäubende Cremen auf die Haut aufgetragen und nur sehr feine Kanülen verwendet werden, verspürt man bei der Behandlung nur einen leichten Druck.

Wann ist das Ergebnis sichtbar?

Das Ergebnis der Unterspritzung ist sofort sichtbar. Allerdings finden sich im behandelten Bereich oft noch Hautrötungen, die in der Regel innerhalb einer Woche verschwinden.

Ist man nach einer Faltenunterspritzung gesellschaftsfähig?

Nach einer Faltenunterspritzung sind leichte Wölbungen der Haut zu sehen und kleine Rötungen, etwa an der Einstichstelle der Nadel. Diese verschwinden meist innerhalb von ein bis zwei Tagen. Seltener kommt es zu kleinen Hämatomen (blauen Flecken), diese verschwinden innerhalb weniger Tage.

Worauf sollte man nach einer Faltenunterspritzung verzichten?

Für rund eine Woche nach der Behandlung sollten Sie Sonne und Hitze (etwa auch Sauna) meiden, ebenso sollten Sie auf Sport verzichten. Bei Schwellungen und Rötungen ist eine Kühlung der Haut etwa durch Coolpacks anzuraten, diese lindern die Symptome.

Dr Alexander Siegl

ist Facharzt und Experte auf dem Gebiet für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Seine Ausbildung und Spezialisierung zum Chirurgen hat er an der Universitätsklinik der Karl-Franzens-Universität in Graz, wie auch bei Auslandsaufenthalten in den USA und Frankreich, gemacht und blickt mit mehr als 20 Jahren Erfahrung auf mehrere tausend erfolgreiche Operationen zurück.

Besonderer Fokus bei der Behandlung durch Dr Siegl liegt darin möglichst schonende Methoden und minimal-invasiv vorzugehen, um die Regenerationsdauer zu verkürzen.

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