Schlupflider und hängende Augenlider – Ursachen und Behandlungen

Schlupflider und hängende Augenlider – Was sind die Ursachen und wie kann man diese behandeln?

Bei manchen Menschen sind sie genetisch bedingt, andere entwickeln sie mit zunehmendem Alter – Schlupflider und hängende Augenlider sind zwar in der Regel eher ein ästhetisches Problem, können aber durchaus auch zu körperlichen Einschränkungen führen.

Wie genau Schlupflider entstehen und welche Behandlungen Ihnen bei diesem Problem weiterhelfen können, erfahren Sie hier.

Woran erkennt man Schlupflider?

Der Begriff Schlupflid (med. Blepharochalasis) bezeichnet eine Lidfehlstellung, bei der das obere Lid teilweise bis vollständig unter dem Augenbrauenbogen verschwindet. Dabei fehlt es dem Oberlid an Spannkraft, sodass es über die Lidfalte herabhängt.

In den meisten Fällen nehmen Betroffene ein solch hängendes Augenlid als kosmetisches Problem wahr, da die herabhängende Haut zwischen der Augenbraue und der Augenpartie den Blick müder und gereizter sowie die Augen kleiner wirken lässt.

Ursachen für Schlupflider

Schlupflider können viele verschiedene Ursachen haben. Die häufigste und natürlichste ist die mit fortschreitendem Alter stattfindende Alterung der Haut, die besonders um die Augenpartie herum schnell zu optischen Veränderungen führt. Der Grund dafür sind fehlende Elastin und Kollagen in der Haut. Dies führt dazu, dass die Spannkraft des Bindegewebes nachlässt und die dünne Haut um die Augenpartie herum erschlafft. Elastin und Kollagen spielen in diesem Fall eine tragende Rolle, da sie als Strukturproteine in der Haut verantwortlich sind für:  Festigkeit, Form und Halt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl dieses Proteins schrittweise ab.

Genetische Veranlagung ist ebenfalls eine häufige Ursache für Schlupflider. Dabei wölbt vermehrtes Gewebe das obere Lid und die Lidfalte, das bewegliche Lid wird verdeckt. Die Folge daraus: ein hängendes Augenlid. Doch nicht nur zunehmendes Alter oder Genetik verursachen Schlupflider, auch jüngere Menschen können diese entwickeln. Plötzlich auftretende und kurzzeitig hängende Augenlider können durch vorübergehende Wassereinlagerungen (Ödeme) auftreten. Das ist oftmals das Resultat einer langen Partynacht, Übermüdung, Stress und zu viel Alkohol oder Nikotinkonsum. Diese Ablagerung bildet sich aber in den meisten Fällen von selbst wieder zurück. Trotz allem kann ein ungesunder Lebensstil (Rauchen, schlechte Ernährung, wenig Bewegung) Schlupflider und hängende Augenlider begünstigen.

Einschränkungen durch Schlupflider

Schlupflider und hängende Augenlider können sich, je nach Ausprägung, störend auf das tägliche Leben auswirken. Leichtere Formen davon verursachen in der Regel keine großen Probleme.  Stärkere Ausprägungen hingegen können Betroffene umso mehr einschränken. Dabei kann es trotz geöffneten Augenlides zu starken Einschränkungen des Sichtfeldes kommen. Die überschüssige Haut kann sich sehr weit in Richtung des oberen Wimpernkranzes schieben und so ein unangenehmes Gefühl von Druck auf dem Auge auslösen. In seltenen Fällen kann das abgesenkte Gewebe das obere Lid so tief hinunter drücken, dass das Lid selbst bei geöffnetem Auge die Pupille bedeckt. Somit kann kaum mehr Licht in das Auge fallen und das Sichtfeld ist deutlich eingeschränkt.

 

Des Weiteren werden bestimmte Erkrankungen mit dem Auftreten von Schlupflidern assoziiert. Das Ascher-Syndrom beispielsweise ist eine angeborene Störung, die zu regelmäßig auftretenden Schwellungen an Oberlid und Oberlippe führt. Zwar verschwinden diese Schwellungen anfangs immer wieder, doch werden sie im Laufe der Erkrankung persistent und die Schwellungen müssen operativ entfernt werden. Sollte es sich beim Auftreten von Schlupflidern nicht um eine Erkrankung handeln oder diese nicht dauerhaft bestehen, besteht kein Handlungsbedarf. Bei länger anhaltenden Schlupflidern, die auch noch zu einer körperlichen Einschränkung führen, ist es ratsam, eine medizinische Meinung einzuholen.

Behandlungsmethoden gegen Schlupflider (operativ)

  • Oftmals werden Schlupflider mithilfe einer sogenannten Blepharoplastik, dabei handelt es sich um eine Augenlid bzw. Oberlidstraffung, entfernt. Die Augenlidstraffung sorgt für einen wacheren und freundlicheren Blick. Falten rund ums Auge werden dabei korrigiert und die störenden Schlupflider entfernt.
  • Bei der Oberlidstraffung wird die Haut der Augenlider gestrafft, überschüssiges Muskel- und Fettgewebe wird entfernt. Sollten Sie auch unter Einschränkungen des Gesichtsfelds leiden, werden diese durch die Oberlidkorrektur ebenso behoben.

Behandlungsmethoden gegen Schlupflider (nicht-chirurgische Methoden)

  • Fadenlifting
  • Unterspritzungen rund um die Augenregion
  • Peeling der Lidhaut
  • Eigenblutbehandlung

Ziele die bei der Lidkorrektur ohne OP verwirklicht werden können

  • Straffung und Korrektur der Augenlider
  • Revitalisierung und Regeneration der Haut im Augenbereich, wie z.B. Dezimierung von Augenschatten und Augenringen
  • Lifting der Augenbrauen

Wir bei Dr. Siegl bieten nicht nur nicht-chirurgischen Methoden, sondern auch eine direkte Schlupflidkorrektur an, die unbestritten zu den sanftesten und präzisesten operativen Methoden zählt. Vor der Schlupflid-OP wird die Schnittführung markiert und die Haut lokal betäubt. Auf Ihren Wunsch hin kann der Eingriff auch im Dämmerschlaf vorgenommen werden. Haut und Muskelgewebe werden dabei entfernt. Der Eingriff besteht aus einem Schnitt, der entlang der Lid Umschlagfalte verläuft und nach der OP mit einer sehr feinen Naht verschlossen wird. Die Narbe ist aufgrund der feinen Naht im Anschluss kaum erkennbar.

Dr Alexander Siegl

ist Facharzt und Experte auf dem Gebiet für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Seine Ausbildung und Spezialisierung zum Chirurgen hat er an der Universitätsklinik der Karl-Franzens-Universität in Graz, wie auch bei Auslandsaufenthalten in den USA und Frankreich, gemacht und blickt mit mehr als 20 Jahren Erfahrung auf mehrere tausend erfolgreiche Operationen zurück.

Besonderer Fokus bei der Behandlung durch Dr Siegl liegt darin möglichst schonende Methoden und minimal-invasiv vorzugehen, um die Regenerationsdauer zu verkürzen.

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