Scrollt man durch Social Media, sieht man Gesichter mit messerscharfen Konturen, bei denen die Wangenknochen fast wie gemeißelt wirken. Contouring-Tutorials, Filter und Trends wie das „Buccal Fat Removal“ oder „Looksmaxxing“ sind derzeit sehr beliebt. Kein Wunder, dass in unserer Ordination immer häufiger die Frage gestellt wird: Wie bekomme ich auch solche markanten Wangenknochen?
Die Antwort ist vielfältiger, als die meisten denken. Denn markante Wangenknochen lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise erreichen. Welcher Weg der richtige ist, hängt von der individuellen Gesichtsanatomie und dem gewünschten Ergebnis ab. Hier erhalten Sie einen Überblick über die minimal-invasiven Möglichkeiten ohne OP.
Hyaluronsäure-Filler: Volumen gezielt aufbauen
Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure zählt zu den beliebtesten Methoden, um die Wangen- und Kinnpartie zu konturieren. Mit feinen Kanülen wird der körpereigene Wirkstoff gezielt in die Haut eingebracht und neue Konturen werden modelliert. So lässt sich verlorenes Volumen auffüllen oder die Wangenknochen optisch betonen.
Der große Vorteil: Die Behandlung ist minimal-invasiv, dauert nur maximal 20 Minuten (abhängig von der Region) und das Ergebnis ist sofort sichtbar. Da moderne Filler bereits ein Betäubungsmittel enthalten, ist die Behandlung praktisch schmerzfrei. Der Effekt hält je nach Präparat und Stoffwechsel viele Monate an und kann bei Bedarf unkompliziert aufgefrischt werden.
Eigenfett-Unterspritzung: Natürliche Alternative
Bei einer Eigenfett-Unterspritzung (Lipofilling) wird zunächst an einer geeigneten Körperstelle Fett entnommen, dieses aufbereitet und anschließend in die Wangenregion eingebracht. Die Eigenfett-Behandlung überzeugt vor allem durch eine sehr gute Verträglichkeit, weil kein körperfremdes bzw. synthetisches Material verwendet wird. Das Endergebnis ist nach einigen Monaten zu erwarten.
Eigenfett eignet sich nicht nur für den Volumenaufbau, die Konturierung und Glättung von Falten im Gesicht, sondern kann auch bei Po, Brust und anderen Körperregionen zum Einsatz kommen.
Face-Slimming mit Botox: Optische Verschmälerung
Auch Botox kann die Wangenpartie indirekt betonen. Beim sogenannten Face-Slimming wird Botox in den Kaumuskel (Musculus masseter) injiziert, um ihn in seiner Aktivität und dem Volumen zu reduzieren. Dadurch wird das untere Gesicht schmäler. Durch diesen Kontrast treten die Wangenknochen optisch deutlicher hervor, ohne dass zusätzliches Volumen aufgebaut werden muss.
Ganz ähnlich werden beim Jawline Contouring die Kieferkonturen mittels Botox oder Filler stärker hervorgehoben.
Fadenlifting: Kollagenstimulation und Straffung
Wenn die Wangenpartie durch nachlassende Spannkraft der Haut absinkt und undefiniert wirkt, kann ein Fadenlifting die passende Lösung sein. Dabei werden feine, selbstauflösende Fäden unter die Haut eingebracht, die das Gewebe anheben und durch die Stimulation der Kollagenproduktion straffen.
Ein Fadenlifting lässt sich sehr gut mit einer Hyaluronsäure-Unterspritzung kombinieren, um Falten zu straffen und Volumenverluste auszugleichen.
Welche Methode passt zu mir?
Ob Hyaluron, Eigenfett, Botox oder Fadenlifting – welche Behandlung am besten zur individuellen Gesichtsform, Anatomie und dem persönlichen Wunschergebnis passt, lässt sich pauschal nicht beantworten. In vielen Fällen führt auch die Kombination mehrerer Methoden zum optimalen Resultat.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch in unseren Ordinationen in Wien oder Linz analysiert Dr. Alexander Siegl Ihre Gesichtsstruktur und Proportionen und erstellt ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept. Mit dem Ziel, Ihre natürliche Attraktivität zu unterstreichen, ohne dass das Ergebnis künstlich wirkt.
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