2018- schöne Aussichten

Der letzte und der erste Monat jedes Jahres lösen in uns ganz besondere Gefühle und Gedanken aus. Es wird reflektiert, bedauert, geschwelgt und geplant. Die geschieht ganz subjektiv privat, aber auch die Statistiker lassen sich nicht Lumpen Do’s and Dont’s in wissenschaftlicher Manier zu dokumentieren.

So auch die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie- Dank der jährlich publizierten Statistik wissen wir, welche Eingriffe im ästhetisch und plastisch chirurgischen Sektor am häufigsten vorgenommen worden sind.

Risikoarm und Natürlich- minimal invasive Eingriffe Überholspur

Unter den weltweit rund 10,40 Millionen Eingriffen beim Beauty Doc, die gleichermaßen Frauen und Männer vornehmen lassen, führen auch dieses Jahr die minimal invasiven Methoden, die weder Vollnarkose noch Skalpell erfordern.

Die Behandlungen sind nicht nur wesentlich risikoarmer, sondern glänzen auch mit einem wesentlich weicheren und natürlicheren Ergebnis. Selbstbewusstes, sanftes Altern ist in.

Angeführt wird die Liste mit der sanften Behandlung mit Botulinumtoxin, kurz Botox. Bei dem kurzweiligen Eingriff werden die Aktivität entsprechender Muskeln reduziert, welche Falten produzieren. Am beliebtesten ist dieser Eingriff bei Zornes- Stirn- falten und Krähenfüße.

Knapp auf Platz 2 folgend, finden sich die natürliche Filler, wie die körpereigene Hyaluronsäure oder Behandlung mit Eigenfett. Auch hier werden entsprechende faltenreiche Zonen unterspritzt und Dank Volumenzugabe geglättet. Besonders verträglich sind diese Stoffe, da sie im menschlichen Organismus produziert werden, daher sind die Risiken einer Reaktion oder Abwehrreaktion wesentlich geringer. Ideal sind auch Kombinationsbehandlungen, etwa mit Botox, Microneedling oder Fadenlifting. Neben Falten kann Hyaluron auch kleine Makel an der Nase ausmerzen und schenkt so manchen Lippen natürliches Volumen.

Augenaufschlag statt Oberweite

Per sé dokumentieren die vorgenommenen Eingriffe, dass das Gesicht zunehmend in den Fokus rückt. Zum ersten Mal schlägt die prozentuale Anteil der Augenlidkorrekturen (12,4%), die der vorgenommenen Brustvergrößerungen. Wobei die Gesamtzahl derer nicht gesunken ist (25.000 Eingriffe im deutschsprachigen Raum). Aber auch die Wunschbrust distanziert sich von der künstlichen Form, die Damenwelt präferiert seit einiger Zeit schon eher tropfenförmige, natürliche Implantate.

Besonders beliebt sind außerdem noch immer Fettabsaugungen. Nachdem auch hier sich der Wunsch von drastischer, künstlicher körperliche Veränderung distanziert, dürfte man den Eingriff inzwischen eher unter der Kategorie- Body Shaping und Contouring einordnen.

Was bringt 2018?

Beauty Docs in ganz Österreich berichten, dass Frau und Mann generell zwar behutsam, aber selbstbewusst mit dem Thema Schönheits Op’s umgeht. Kein Eingriff wird unüberlegt vorgenommen, keine Entscheidung vorschnell getroffen. Neben dem Eingriff steht auch der Diskurs mit dem behandelnden Arzt im Zentrum des Wunsches nach Veränderung.

Wir freuen uns sehr, dass wir so eng mit den Patienten zusammenarbeiten können. Je konkreter die Vorstellungen vom Ergebnis, desto einfacher und kreativer können wir den Behandlungsplan erstellen. Es ist auch toll, dass Patienten offen sind für neue Behandlungsoptionen, wie Fadenlifting, Eigenblutbehandlungen etc.

reflektiert Dr. Alexander Siegl mit Ordinationen in Wien und Linz

Auch 2018 wird zwar kein Rückgang der vorgenommenen Eingriffe erwartet, aber die Zahl der minimal invasiven Eingriffe dürfte wohl weiter steigen- Risikoarm, natürlich und schön.